Wer sich längere Haare wünscht, kann zwischen den kalten und heißen Methoden wählen. Methoden, die mit Hitze arbeiten, verbinden das Eigenhaar durch einen thermoplastischen Kunststoff mit den Haarsträhnen, die eingearbeitet werden sollen. Häufig wird Keratin verwendet. Dies wird mit einer speziellen Klebepistole oder mit einem Lasergerät erhitzt. Für einige Sekunden wird die neue Haarsträhne auf das vorhandene Naturhaar gelegt und zusammengeheftet.
Die neuen Haare werden so nah wie möglich am Haaransatz angebracht. Anschließend werden die Strähnen gefärbt, um sie der natürlichen Haarfarbe anzugleichen.
Keratin kommt dabei mit Ultraschall zum Einsatz. Das Fremdhaar hat unten an den Strähnen Keratinplättchen, die mit Ultraschall an dem Naturhaar befestigt werden.
Haarverlängerungen, die mittels Hitze gemacht wurden, werden durch die Verwendung von Alkohol wieder gelöst. Bei der Keratinplättchen Ultraschallmethode werden die Strähnen durch eine erneute Ultraschallbehandlung wieder entfernt.
Neben der Möglichkeit, einzelne Strähnen einzufügen, werden auch Tressen verwendet. Das sind Haarbahnen, die unterschiedlich breit sind. Diese werden dann einfach waagerecht in das vorhandene Haar eingeklebt. Bei den kalten Methoden wird anstelle einer Klebesubstanz auf Kunststoffhülsen oder Metallringe zurückgegriffen. Diese werden mit einer Zange zusammengedrückt, damit sich das echte Haar mit der neuen Haarsträhne verbindet. Soll die Verlängerung beendet werden, müssen nur diese Verbindungselemente wieder entfernt werden.
In den ersten Tagen nach der Prozedur kann die Kopfhaut mit Jucken reagieren. Das liegt daran, dass sich die Haarwurzeln erst an das Gewicht der zusätzlichen Haare gewöhnen müssen. Ebenso sind leichte Schmerzen möglich, wenn die Trägerin nachts auf den eingefügten Haarsträhnen schläft. Speziell die Verbindungshülsen, die bei den kalten Methoden verwendet werden, können noch mehr beim Liegen stören.

Haarmaterial und Haltbarkeit

Sobald die eigenen Haare soweit nachgewachsen sind, dass die eingearbeiteten Strähnen sichtbar werden, sollte die professionelle Haarverlängerung erneut durchgeführt werden. Eine Verlängerung mit Keratin hat die längste Haltbarkeit und kann zwischen sechs und acht Monaten im Haar bleiben. Werden Tressen eingearbeitet, reduziert sich die Dauer der Haltbarkeit um die Hälfte der Zeit.
Nicht alle Anwenderinnen können ihre neue Frisur nach jeder Haarwäsche nach ihren eigenen Wünschen stylen. Oft treten Trockenheit und Spliss auf und machen das Frisieren mit dem Lockenstab und Glätteisen problematisch.
Dies kann an der Herkunft des Haarmaterials liegen und an der chemischen Behandlung, die jedes Haarmaterial durchlaufen muss. Asiatisches Haar wird immer sehr stark chemisch behandelt, damit es für europäische Frauen geeignet ist. Das durch Bleichen geschädigte Haar wird mit Silikon versiegelt. Diese Silikonschicht löst sich nach einigen Haarwäschen ab. Haar aus Indien ist für die professionelle Haarverlängerung Hamburg besser geeignet. Doch auch dieses Material muss für den hellen Farbton, der in Europa nachgefragt wird, mit Chemie behandelt werden. Haarmaterial aus Europa und Osteuropa ist fast gar nicht im Handel verfügbar. Häufig wird es mit asiatischem Haar gemischt, um dafür in Frage zu kommen. Besonders hochwertig sind dabei Haarverlängerungen in Berlin, wie eine Umfrage aus dem letzten Jahr ergab. Die Hauptstadt soll die interessantesten Friseure Deutschlands haben.